Mitwirkende beim Alpenländischen Weihnachtssingen

Ein herzlicher Dank gilt allen, die uns bzw. die Mitwirkenden mit Bildern und Filmen unterstützt haben. Namentlich danken wir besonders:
Hans Pollner, Josef Leitner, Horst Eixenberger, Moritz Demer sen., Michael Unruh, Rainer Nitzsche sowie den Musikgruppen, die mit Bildern aus ihrer Heimat ihren Beitrag bereichern.
Wir danken dem Sender ServusTV für die Überlassung der Aufnahmen mit Bertl Göttl.

Afelder Dreigesang

Im Februar 2014 haben sich Franziska Eberl, Sabrina Haas und Mathias Steiner zum ersten Mal beim Flatschner-Hof am Afeld in der Wildschönau zum Proben getroffen.

Seither singen sie gemeinsam landauf, landab quer durch die Ostalpen und versuchen dabei ihre Freude am traditionellen Volkslied und ihrem Dialekt mit vielen Menschen teilen zu können.

Almbach Dreigesang

Magdalena, Christina und Leopold verbinden vor allem Eines: eine ungebrochene Leidenschaft für das gemeinsame Singen.
Sie singen meistens und überall – ein genauer Zeitpunkt der Entstehung dieses gemischten Dreigesangs lässt sich deshalb nicht festlegen.
Mit der Zeit hat sich daraus eine feste Dreigesang-Formation entwickelt, die im ganzen Alpenraum unterwegs ist.
Das Repertoire der Gruppe entspringt nicht zuletzt dem großen Liederschatz, den sich Leopold Breinlinger, „Poidl“, im Laufe seines Lebens angeeignet hat und umfasst alle Genres des alpenländischen Volkslieds, wie etwa: Frühlings-, Passions- und Marienlieder, Alm-, Herbst- und Adventlieder. Mit ihrem Liedgut gestalten sie Volksmusikabende, Hochzeiten, Taufen und Messen. Außerdem gehören viele Jodler zu ihrem Repertoire.
Alle drei stammen aus dem Tennengau im Salzburger Land. Der Almbach fließt zwischen ihren Wohnorten.

Estner Andreas

Andreas Estner kommt aus Fischbachau im oberbayerischen Leitzachtal. Er hat in München und Frankfurt Klarinette studiert. Seit 2001 arbeitet er als Reporter, Autor und Moderator für den Bayerischen Rundfunk. Ab 2015 hat er das Programm „BR Heimat“ mit aufgebaut.

Bertl Göttl

Seit 1978 ist er Gastgeber der monatlichen „Kleßheimer Singstund“ sowie von „Singtagen“ in allen Salzburger Gauen und der angrenzenden Nachbarschaft unter dem Motto: „Sing ma oans – eine musikalische Wanderung“. Daraus entwickelte sich 1985 eine „Pilotsendung“ für die FS-Produktion „Klingendes Österreich“, die ab Jänner 1986 wegen der Berufung von Bertl Göttl in die Salzburger Landesregierung – er war zuständig für Agrarressort, Heimat und Brauchtum, Jagd und Fischerei sowie Kleindenkmäler – von Sepp Forcher übernommen wurde.
Ab 1992, nach dem freiwilligen Ausscheiden aus der Salzburger Landesregierung, war Bertl Göttl Freier Mitarbeiter bei den Salzburger Nachrichten und seit 1995 bei Salzburg TV Gestalter und Moderator der wöchentlichen Sendung Hoagascht, die ab 2009 vom damals neu gegründeten ServusTV übernommen wurde.
2001 erschien im Verlag JungundJung sein Buch „Der Salzburger Jahreskreis“ mit Lostagen, Heiligengeschichten und Bräuchen. Außerdem erhältlich sind das Buch und die CD „Der Krippmbarthl“ von August Rettenbacher und „Am Fuattahäusl“ von H.W. Moser.
Einem breiten Publikum ist Bertl Göttl durch seine Jahrzehnte lange prägende Mitwirkung beim Salzburger Adventsingen, dem Salzburger Passionssingen und dem Tobi Reiser Adventsingen bekannt. Bertl Göttl ist Vater dreier Töchter.

Dumfart Trio

Als Familie gemeinsam zu musizieren und zu singen ist eine Herausforderung der ganz besonderen Art – jedoch lohnt sie sich in jedem Fall. Eine solche Fallstudie findet man in Form des Dumfart Trio’s aus Eidenberg im Mühlviertel.
2004 kamen Michael und Johanna begeistert von einem Volksmusik-Jugendseminar nach Hause und wollten unbedingt mit Vater Koal zum großen alpenländischen Volksmusikwettbewerb nach Innsbruck fahren.
Die Besetzung war ob der kleinen Trio-Besetzung schnell gefunden und so war es im Oktober 2004 also so weit, dass wir in der sogenannten „Edler-Trio“ Besetzung (Klarinette, Steir. Harmonika, Posaune) nach Innsbruck fuhren und von ebenda mit einer Auszeichnung wieder nach Hause kamen.
Nach diesem tollen Ereignis beschlossen wir, auch weiterhin gemeinsam zu musizieren.
Den Anlässen entsprechend wurde es notwendig, auch andere Besetzungen auszuprobieren. Mit Steirischer, Gitarre und Bassklarinette entstand eine weitere Besetzung, welche auch für ruhigere Anlässe geeignet ist.
Da uns das Ambiente in Innsbruck so gefallen hatte, entschlossen wir uns 2006 dazu erneut nach Innsbruck zu fahren – diesmal als Dreigesang. Auch in diesem Jahr war die Probenarbeit relativ kurzfristig erst möglich, da Michael bis zu den Sommermonaten noch „im Stimmbruch“ war. Jedoch durften wir im Oktober 2006 abermals mit einer Auszeichnung nach Hause fahren.
Neben traditionellen Volksmusik-Stücken aus dem gesamten Alpenraum probierten wir uns vor allem in den ersten Jahren natürlich auch mit besonderer Vorliebe an Herbert Pixner Kompositionen.
Irgendwann probiert man sich auch selbst am Komponieren und so kamen auch einige Eigenkompositionen in unser Repertoire. (Vater Koal’s Stückl waren natürlich schon länger im Repertoire – er ist seinen Kindern ja auch knappe 30 Jahre an Erfahrung voraus…)
Unsere kraftvolle Singart ist nicht nur wegen unserer Stimmen möglich – es ist dies auch ein gewisses Nachahmen von großen Vorbildern – die Singart vom Goiserer Viergesang unter Lois Neuper und auch die Geschwistern Hochfellner aus dem Salzkammergut mit Zilli in der ersten Stimme bleiben uns wohl immer im Gedächtnis und haben uns sehr geprägt.
Private und berufliche Wohnortwechsel sind immer eine Herausforderung im „Leben“ einer Musikgruppe.
Das besondere an einer musizierenden Familie ist, dass es trotz allem einfach läuft, wenn man sich trifft und gemeinsam musiziert. Man fühlt sich plötzlich wieder 15 Jahre jünger (manchmal benimmt man sich auch so), Verzierungen in Musikstücken sind präsent wie eh und je und die Stimmen schmiegen sich immer noch aneinander und verschmelzen direkt – was man ja im allgemeinen einem Familiengesang auch so nachsagt.
Johanna, Michael und Koal haben auch heute noch genau so viel Freude am gemeinsamen Musizieren wie im Jahre 2004 – einzig die Haare der „Kinder“ sind länger und die vom Vater sind grauer…

Elisabeth Rehm und Familienmusik Wank

Die Garmisch-Partenkirchnerin Elisabeth Rehm ist seit 1999 im Bayerischen Fernsehen bei der Redaktion „Unter unserem Himmel“ als Moderatorin tätig. Bereits 1998 moderierte sie im BR-Hörfunk auf Bayern 1 ihre erste Volksmusiksendung.
Von klein auf wuchs sie mit der bayerischen Volksmusik auf und tritt seit über drei Jahrzehnten mit ihrer Familie im Zwei-, Drei- und Viergesang bei unzähligen Volksmusikveranstaltungen auf.
Nach ihrem Lehramtsstudium unterrichtete sie bis zur Geburt ihrer Zwillinge neun Jahre an der Grundschule in Garmisch-Partenkirchen und moderierte parallel die Volksmusiksendung „Bei uns dahoam“.
Ihre erste Fernsehsendung aus dieser Reihe „Bei uns dahoam“ Volksmusik aus Weilheim im Pfaffenwinkel wurde 2000 im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt. Daraufhin folgten weitere Sendungen, z.B. aus dem Rottal, dem Allgäu, aus Regensburg, Füssen, aus dem Fränkischen Weinland, aus Oberammergau, Tegernsee, Tölzer Land usw.
Seit 2005 moderiert sie auch die Volksmusiksendung „Musikantentreffen“. Hierbei werden traditionelle Volksmusikanten in einer 90-minütigen Volksmusikveranstaltung in ihrer Heimat präsentiert. Bei dieser Sendereihe besuchte Elisabeth Rehm in den vergangenen Jahren viele verschiedene Regionen in Bayern, Österreich und Südtirol. Bei den Volksmusiksendungen „Frisch aufg’spuit auf der Neureuth“ (2010) sowie „Zsammg’spuit – Junge Musikanten am Königssee“ (2011) führte sie ebenfalls durch’s Programm.
2008 moderierte sie zusammen mit dem Schauspieler Winfried Frey im Münchner Hofbräukeller die Jubiläumssendung „125 Jahre Trachtenvereine in Bayern“, bei der sie auch Persönlichkeiten wie den damaligen Landtagspräsidenten Alois Glück, seine königliche Hoheit Herzog Max in Bayern und den damaligen Vorsitzenden und inzwischen Ehrenvorsitzenden des Bayerischen Trachtenverbandes Otto Dufter interviewte.
Seit 2009 kommentiert sie zusammen erst mit Fritz Zeilinger, dann mit Stephan Ametsbichler die ARD Live-Übertragung des Trachten-und Schützenzuges zum Münchner Oktoberfest.
Ein herausragender Höhepunkt in ihrer Moderationslaufbahn stellte im August 2012 der „Bayerische Ehrenabend für Papst Benedikt XVI.“ in Castel Gandolfo anlässlich seines 85. Geburtstages dar. Rund 1000 Trachtler, Schützen, Musikanten und Sänger waren dabei und die einstündige Veranstaltung aus der päpstlichen Sommerresidenz wurde vom Bayerischen Fernsehen übertragen.

Kaseralmsänger

Es war im Sommer 2000 als Katharina Oberhöller und Evelyn Oberhöller während einer Zugfahrt ans Meer das erste Mal versuchten, ein einfaches Volkslied zweistimmig zu singen.
Dies war die Geburtsstunde der späteren Kaseralmsänger. Von nun an trafen wir uns einmal wöchentlich auf der Kaser Alm in Moos / St. Lorenzen, der wir auch unseren Namen verdanken.
Nicht zuletzt durch Sepp Oberhöller, wurde uns die Freude zum Volkslied vermittelt. Er legte von Anfang an großen Wert auf das „echte – bodenständige“ und auf die einfachen Melodien und Texte.
Auf das „Echte – Unverfälschte“ legen wir bei der Auswahl unserer Lieder und Stücke großen Wert. Wir Jungen haben die Aufgabe, die über Generationen überlieferte Volksmuik in ihrer unverfälschten Eigenart weiterzugeben und vor allem auch zu leben.
Von Anfang an stand die Freude am Singen und Musizieren im Vordergrund. In unserer Gruppe kommt die „Hetz“ nie zu kurz.
Wir haben das große Glück in der Familie Oberhöller und im Freundeskreis viele Sänger und Musikanten zu haben, die uns immer wieder beim Singen und Musizieren aushelfen.
In erster Linie singen wir alte mehrstimmige Volkslieder, aber auch instrumental treten wir in verschiedenen Besetzungen auf.
Während des Jahres nehmen wir an zahlreichen Veranstaltungen teil: Hoangort, Musikantentreffen, Familienfeiern, Messfeiern, Adventsingen, Mariensingen, ….

Flügelhornduo Oberleitner

Die Zwillinge Christian (der ältere) und Thomas (23 Jahre) stammen aus Going am Wilden Kaiser und spielen seit dem 9. Lebensjahr Trompete.
Die ersten Stunden erhielten die beiden von Franz Unterrainer. Als Komponist widmet dieser sich dem Weisenblasen in besonderer Weise. „Durch Franz sind wir zum Weisenspielen gekommen“
Mittlerweile sind sie Studenten in Salzburg am Mozarteum (Christian: Bachelor) Thomas Akademist: an der Bayerischen Staatsoper)
Die beiden spielen in verschiedenen Ensembles: u.a. Brass Band Fröschl Hall, Quintett Gaudio Brass (am 24. & 25. Dezember bei Franz Poschs „Liabsten Weihnachtsweis“ im ORF)

Die Aufnahmen wurden in der Spitalskirche zum hl. Nikolaus in der Weitau (bei St. Johann i. Tirol) gemacht. Es handelt sich um einen gotischen Bau von 1262, im 18. Jhd erhielt sie heutiges barockes Aussehen. In ihr erklingt zur Freude der Menschen die älteste Glocke Tirols (von 1262).

Familienmusik Biegel & Geschwister Biegel

Die Familienmusik Biegel aus Miesbach setzt sich zusammen aus den Geschwistern Ludwig, Rupert und Regina, die sowohl zu dritt als auch gemeinsam mit ihren Eltern Josef und Regina in unterschiedlichen Besetzungen musizieren.
Das gemeinsame Musizieren wurde den Geschwistern in die Wiege gelegt, indem sie schon früh auf Musizierwochen und Seminare mitgenommen wurden. In der ersten Besetzung sangen die Geschwister gemeinsam, bevor eine Instrumentalbesetzung möglich war. Mittlerweile spielen Ludwig, Rupert und Regina jeweils in mehreren Besetzungen, wie der Wengerboch Musi, der Kerschbam Zithermusi oder der Oimräsal Musi.

Familienmusik Waldauf

Gemeinsames Musizieren und gerade die Auseinandersetzung mit ihrer volksmusikalischen Verwurzelung hat bei der Familie Waldauf aus Schwaz in Tirol eine lange Tradition. Das Nachspüren alter überlieferter Jodler, Tänze, Melodien und Weisen, sie zu erhalten, ohne dass sie verstaubt wirken, empfinden sie als große Herausforderung. Die Familie bezeichnet es als Geschenk, miteinander Musik machen zu dürfen. So gibt es eine Reihe unvergesslicher gemeinsamer musikalischer Erlebnisse. Prägend waren die Musizierwochen in Rotholz und am Ritten in Südtirol mit ausgezeichneten Lehrerpersönlichkeiten und Musikantenvorbildern. Musikalische Begegnungen im gesamten Alpenraum und zahlreiche Fernsehauftritte machten sie einem breiten Publikum bekannt und bereicherten die dreizehn gemeinsamen Jahre des Musizierens. 2017 erschien ihre erste CD „Waldauf gspielt“.
Laura-Maria Waldauf: Geige, Steirische Harmonika, Harfe
Magdalena Waldauf: Geige, Zither
Elisabeth Waldauf: Gitarre
Martin Waldauf: Kontrabass
Matthias Waldauf: Steirische Harmonika

Herzlichen Dank für:
Fotos: Sarah Peischer
Ton und Video: Mladen Delic

https://www.wiewaldundauf.com/familienmusik-waldauf

Familienmusik Wallnöfer

Die Familienmusik Wallnöfer besteht aus den Eltern Renate und Hannes sowie den Kindern Sonja, Thomas und Stephan. Sie kommt aus Tisens (Südtirol) und spielt nun seit knapp 2 Jahren zusammen. Mutter Renate und Vater Hannes waren immer schon musikalisch tätig und kennen ein Leben ohne Musik nicht. Beide spielen bzw. spielten in zahlreichen Formationen, darunter auch die Südtiroler 6er Musig, bei welcher Renate die Harfe spielte. Der Wunsch, zusammen zu musizieren war immer schon da. Die Kinder interessierten sich bereits früh für verschiedensten Musikrichtungen und so war zwischen Saxophon, E-Bass, Klavier, Posaune, Flügelhorn und Steirischer Harmonika alles dabei. Erst durch Robert Schwärzer haben wir zu unserer jetzigen Besetzung gefunden und uns ein erstes Ziel gesteckt, die Teilnahme am alpenländischen Wettbewerb in Innsbruck 2018. Sehr gefreut haben wir uns, als uns dort der Herma-Haselsteiner Preis verliehen wurde. Seither spielen wir zu verschiedensten Anlässen, haben auch das Singen für uns entdeckt und genießen es, als Familie gemeinsam zu musizieren.

Früadirndl

Wir drei Schwestern Eva (17), Veronika (23) und Magdalena (25) singen schon fast so lange, wie wir denken können. Dank unseren Eltern haben wir schon in früher Kindheit mit dem gemeinsamen Singen und Musizieren begonnen Wir stammen von einem Bauernhof in Brunnthal (Landkreis München) mit dem Namen „Beim Früah“ – daher kommt unser Gruppenname.
Bei unserem Dreigesang singt Eva die erste Stimme, Veronika die zweite und Magdalena die dritte Stimme. Begleitet werden wir von Magdalena an der Harfe.
Unser Repertoire beinhaltet alpenländisches Liedgut, bunt gemischt von Tanz- und Liebesliedern bis hin zu geistlichen Liedern. Ob frisch und frech oder ruhig und gediegen – beides hat seinen Reiz für uns.
Angefangen hat jeder von uns vier Kindern mit dem Singen, als wir ungefähr drei Jahre alt waren. Zuerst in zwei Zweigesängen, singen wir drei Schwestern seit Weihnachten 2014 dreistimmig. Außerdem musizieren wir bei der Früahmusi gemeinsam mit unserem Bruder Seppi und Vater Sepp in verschiedenen Besetzungen.
Wir treten vor allem auf Hoagartn, Musikantentreffen oder Geburtstagsfeiern sowie Weihnachtsfeiern und Adventssingen auf. Auch die Umrahmung von kirchlichen Anlässen wie Gottesdiensten, Maiandachten, Mariensingen oder Hochzeiten bereitet uns viel Freude.
Für unseren Gesang haben wir 2018 beim Alpenländischen Volksmusikwettbewerb in Innsbruck das Prädikat „Ausgezeichnet“ und den Herma-Haselsteiner-Preis erhalten. Außerdem wurde uns im November neben vier weiteren Gruppen der Traunsteiner Lindl verliehen.
Wir haben bereits sechs CD´s aufgenommen, zwei davon wurden im Herbst 2019 neu rausgebracht: „Früah dro“ und „Staad wern…“.
Weitere Infos unter www.frueahmusi.wordpress.com

Hammerauer Musikanten

Die Hammerauer Musikanten kommen aus dem Rupertiwinkel, jenem Gebiet westlich von Saalach und Salzach, das ehedem zum Erzstift Salzburg gehörte und erst im Jahre 1816 durch den Münchener Vertrag endgültig an Bayern gelangt war.
Der Name kam aus dem Volke selbst und erinnert an die mehr als tausendjährige Verbundenheit dieser Landschaft mit der vom heiligen Rupert gegründeten Bischofsstadt Salzburg.

Das musikalische Rüstzeug holte sich die Hammerauer Stubnmusi wie man sich zu Beginn nannte ab dem Jahre 1965 im nahegelegenen Salzburg und im Mai 1966 fand der erste öffentliche Auftritt der Hamerauer Stubnmusi statt. Damals noch sehr junge Musikanten im Alter zwischen 10 und 12 Jahren.
Aus der Hammerauer Stubnmusi bildeten sich drei Jahre später die Hammerauer Buam und 1973 entstand der Name „Hammerauer Musikanten“.

Seit Beginn ist Hansl Auer dabei, ein bekannter Volksmusikant (diatonische Harmonika, Harfe) und lange Jahre Musikschulleiter in Inzell und seit 2004 Volksmusikpfleger im Landkreis Berchtesgadener Land.
1973 lernte er Wasti Irlinger kennen, einen gebürtigen Berchtesgadener und seit dieser Zeit musizieren sie als Hammerauer Musikanten bis zum heutigen Tag abwechselnd mit sehr guten Musikanten aus der Region. Auf zahlreichen CD´s ist das musikalische Wirken der Hammerauer Musikanten dokumentiert.
Mit Maria Auer musizeiren die beiden bei den verschiedensten Anlässen in kleiner Besetzung.

Laubensteiner Bläser

Die „Laubensteiner Bläser“ wurden im Jahr 1993 gegründet und gingen aus der Formation „Rupertiblech“ hervor.
Die vier Musikanten, Andreas Wörndl aus Aschau, Andreas Hilger und Peter Schmid aus Rottau, Erich Gawlik aus Aschau haben sich seitdem einen eigenen Klang erarbeitet der bei kirchlichen und festlichen Anlässen gern gehört wird.
Besonders unterstrichen wird der musikalische Charakter der beiden Flügelhörner, der Basstrompete und der Tuba durch die eigenen Kompositionen.

Ein herzlicher Dank gilt dem Hans Rummelsberger aus Rottau für die schönen Videoaufnahmen und die Videoaufbereitung des Liedes „Stille Nacht, heilige Nacht.“

Pallhuber Florin und Michaela

Florin und Michaela Pallhuber aus Klausen/Südtirol musizieren seit dem Jahr 1990 zusammen. Zuerst als Eisenkeller Gitarrenduo, später mit der Eisenkeller-Musig, Holzklang und Brunverdi, aber auch mit der Lichtenstern Soatnmusig und den Altmühldorfer Musikanten.

Gumpenberger Franz

Franz Gumpenberger, geb. 3.5.1943, als sechstes von sieben Kindern einer Bauernfamilie in Rohrbach, OÖ.
Acht Jahre Jesuitengymnasium in Linz, Jusstudium an der Universität Innsbruck, danach bis zur Pension 2005 Bezirksrichter.
Mit Ehefrau Berta fünf Kinder, 16 Enkel.
Schon in der Studienzeit Moderationen bei Volksmusikabenden und Konzerten, 32 Jahre beim ORF – Radio OÖ als Volkskulturmitarbeiter. Über 3.000 Volksmusiksendungen, Gestalter von Fernsehsendungen und Sprecher.
In der Pension weiter aktiv als Moderator, Heimatforscher und Opa.

Demer Moritz

Der gebürtige Bad Reichenhaller sammelte schon früh seine ersten musikalischen Erfahrungen bei Hans Auer und Peter Reiter an der Musikschule Inzell und musizierte mit verschiedenen Ensembles, wie auch mit seinen Geschwistern. Mit dem Volksmusikstudium am Richard-Strauss Konservatorium in München bei Sepp Hornsteiner, Birgit Stolzenburg und Florian Pedarnig vertiefte er seine Leidenschaft fürs Unterrichten mit einem pädagogischen Diplom in Zusammenarbeit mit der Musikhochschule Nürnberg – Augsburg für pädagogische Themen. Zusatzqualifaktionen und Fortbildungen mit Gitarre, Hackbrett, diat. Harmonika und Alter Musik folgten. Sein Konzertharfenstudium absolvierte er bei Ragnhild Kopp-Mues, ebenfalls am Richard-Strauss Konservatorium. Nach zahlreichen Meisterkursen folgte ein Kammermusikstudium mit Trippelharfe bei Prof. Rolf Lislevand an der Musikhochschule Trossingen.

Seit 2009 ist er Musikschulleiter der Münchner Schule für bairische Musik – der Wastl Fanderl Schule – in München sowie Leiter des Münchner Advent. Moritz Demer referiert auf zahlreichen Seminaren im In- und Ausland, organisiert länderübergreifende Kulturprojekte und ist Juror bei nationalen und internationalen Wettbewerben. Solistisch, wie auch mit verschiedenen Ensembles (u.a. Weinbergmusi, Ensemble Sabiona), musiziert er im ganzen Alpenraum gleichermaßen in großen Konzerthäusern und Kirchen wie auch in Wirtshäusern bei entsprechenden Veranstaltungen. Zahlreiche CD´s wurden veröffentlicht, sowie Rundfunk- und Fernsehsendungen ausgestrahlt.

Die Pflege und Vermittlung der alpenländischen Volkskultur, z.B. durch öffentliche Singstunden, Seminare und Veranstaltungen liegt im besonders am Herzen.

Freiwang Peter

Der gebürtige Chiemgauer wurde früh geprägt vom feinen Zitherspiel seines Großvaters und erfuhr stetige Förderung durch seine musikalischen Vor- und Ausbilder an der diatonischen Harmonika, wie Fritz Linner aus Seeon, Georg Gruber aus Trostberg sowie vom Andreas Salchegger. Seit bereits über 10 Jahren unterrichtet er auf Volksmusikseminaren und seit 2017 auch an der Wastl-Fanderl-Schule in München. Hierbei ist es ihm ein großes Anliegen, dass sich seine Schüler nicht nur auf das individuelle Spiel fokussieren, sondern auch einen Sinn für das Zusammenspiel entwickeln.

Soatnmusi Demer- Eixenberger

Neben gemütlichen und lustigen Abenden hat auch das gemeinsame Musizieren bei Familienfesten oder im kirchlichen Rahmen einen hohen Stellenwert. Lena Eixenberger (Hackbrett) arbeitet im Personalbereich einer großen Münchner Firma, ihre Mutter Uli Eixenberger (Kontragitarre) bei der Postbank. Beide engagieren sich ehrenamtlich bei verschiedensten Projekten der Wastl Fanderl Schule und dem Münchner Advent; Lena ist im Vorstand vom Verein Aufgspuit und gsunga e.V. tätig.
Moritz Demer leitet seit 2009 die Münchner Schule für Bairische Musik – Wastl Fanderl Schule.

Alle Drei musizieren in verschiedenen Ensembles und erfreuen sich in der Kombination von Geselligkeit, schöner Musi und Gsang und „einem guadn Tröpferl Wein“.

Schröpfer Hans und Musikantenfreunde

Hannah Magdalena Schröpfer – Geige
Sara Glanzer – Harfe
Hans Schröpfer – Steirische Harmonika, Knopfakkordeon, Gitarre

Besondere Zeiten bringen besondere Dinge hervor. Das Trio Hannah & Sara & Hans kann man durchaus auch als ein Produkt des Corona-Jahres bezeichnen. Hans und seine Tochter Hannah Magdalena aus Breitenfurt bei Wien hatten während des Jahres 2020 Zeit, gemeinsam mit Geige und Harmonika bzw. Akkordeon zu musizieren und Stücke auszuarbeiten. Die beiden kennen die Kärntnerin Sara Glanzer schon seit vielen Jahren von verschiedenen Volksmusik- und Volkstanzseminaren, wie zum Beispiel dem Winterlehrgang am Ritten in Südtirol, der heuer – wie viele andere Veranstaltungen Corona-bedingt ausfallen muss. Sara vervollständig mit ihrer Harfe die Gruppe und sorgt für den richtigen Rhythmus.

Die Stücke:
„Schöne Erinnerungen“ – Walzer von Robert Schwärzer / Südtirol
„Jodler + Tiafer Landler“ – Jodler von Hans Schröpfer, Landler aus dem Spielgut Tobi Reiser
„Petra am Ritten“ – Boarischer von Hans Schröpfer, gewidmet einer lieben Südtiroler Musikkollegin
„Corona-Tanz“ – „Weana Tanz“ von Hans Schröpfer, des Wieners Art, mit besonderen Herausforderungen umzugehen.

Mühlviertler Posaunentrio

Im Mühlviertler Posaunentrio erfreuen sich Koal Dumfart, Reinhard Gusenbauer und Manfred Kapeller, alle drei bekannt vom Mühlviertler Quintett, am Klang ihrer Posaunen. Gemeinsam wird in geselligen Proben arrangiert und versucht, alte und neue Weisen, aber auch das eine oder andere Tanzl für Posaunentrio einzurichten. Mittlerweile musizieren die drei Musikanten schon über 10 Jahre gemeinsam im Trio und so entstand nicht nur ein großes Repertoire, sondern auch eine innige Freundschaft. So wird jeder Probenabend zu einem schönen Erlebnis!

http://www.dumfart-trio.at/muehlviertler-quintett/

Waldramer Sänger

Die Waldramer Sänger stammen aus dem Hause Brustmann und singen in dieser Besetzung seit 20 Jahren in zweiter Generation traditionell bairische Volksmusik.
Verstärkt wird der Viergesang durch Dominic Feichtner im Bass, der in der Schweiz lebt und aus gegebenem Anlass heute nicht zu sehen ist. So singen die Brustmänner Sebastian, Tobias und Benedikt auf verschiedenen Adventsingen, Hoagarten, Hochzeiten, Firmen- und Familienfeiern bis hin zu diversen Radio- und Fernsehsendungen.
Waldram ist ein Ortsteil von Wolfratshausen im Herzen Bayerns.
An der Harfe begleitet Sie heute die Elisabeth Brustmann, die Ihren Namen durch die Heirat mit Tobias (links im Bild) ergattern konnte.
Unser Neffe hat sich spontan zum Filmen überreden lassen und wir sind der Meinung, er hat das super gemacht mit seinen 11 Jahren.

Hans Wiesholzer

Seit meinem vierten Lebensjahr begleitet mich die Musik ohne Unterbrechung durch mein Leben. Sie ist ein wichtiger Bestandteil von mir und ohne dieser Kraftquelle wäre ich sicher nur ein halber Mensch. Es scheint für mich wie ein Auftrag zu sein, Melodien aufzufangen, diese auf mein Instrument wirken zu lassen und zu guter Letzt an die Menschen weiter zu geben. Bei Vielen ist meine Musik schon angekommen und es erfüllt mich immer wieder mit großer Freude, wenn meine Eingebungen bei den Herzen der Musikanten und Zuhörern anklopfen.

So wünsch ich euch von ganzem Herzen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes Jahr 2021.

Theresa Wiesholzer

Theresa ist meine jüngere Tochter und kommt wie ihre große Schwester Christina aus der Gitarrenschule von Gabi Reiserer. Mit ihrem schönen und einfühlsamen Gitarrenklang, der mir besonders am Herzen liegt, begleitet sie mich vorwiegend durch die Advents- und Weihnachtszeit im Kirchenraum. Genau dort kann man zumindest etwas von „Dem“ zurückgeben, was man bekommen hat.
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