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Titelfotos: stock.adobe.com | Jenny Sturm

Lindmair Dreigesang
Schniwi, schnawi, schneibn

Auch wenn wir nördlich der Alpen noch Geduld üben müssen, bis auch bei uns die ersten Schneeflocken tanzen und die Kinder die winterlichen Freuden genießen dürfen, so passt das Winterlied Schniwi, schnawi, schneibn besonders gut in diese Zeit. Kinder erleben den Advent mit allen Sinnen und spüren, dass eine besondere Zeit kommt! Und die Erwachsenen? … sie werden sich an Kindheitstage erinnern und ihre Erinnerungen und Freuden den Kindern weitergeben.

Karl Brüggemann hat dieses Lied für die Familie von Anny Kaufmann aus dem Innviertel vor vielen Jahren geschrieben. Wer die Anny kennt, weiß um die Gesangstradition in ihrer Familie und ihrem singenden und musizierenden salzburg-bayrisch-oberösterreichischen Freundeskreis.

Ein ganz besonderer Genuss ist es, dass uns der Lindmair Dreigesang dieses Lied heute singt. Simone Kiesenhofer und Constanze Wegmann singen mit ihrer Mama Marlene beinahe 30 Jahre und zählen längst zu den Vorbildern vieler Gesangsgruppen im alpenländischen Raum. Ihre unverwechselbaren Stimmen, die feinen Lieder von der Liab, dem Almaleben aber auch die geistlichen Liedern sind jedem bestens bekannt.
Marlene sang u.a. auch beim Großschwaiger Dreigsang und dem Röpfl Dreigsang. So wuchsen Simone und Constanze in einem musikalischen Elternhaus in Fischbachau auf und spürten insbesondere von ihrer Mutter, aber auch von ihrer Großmutter Marianne Böckl, geb. Röpfl die Freude am Singen.

Ein herzliches Vergelts Gott für die Zusendung der Aufnahme! Euer feines Singen, der harmonische und ausgewogene Klang aber auch die Freude an diesem Lied spürt sicherlich ein jeder am heutigen Tag.
Ich hoffe, dass heute besonders viele Familien und Kinder in den Genuss des heutigen Adventskalender kommen.

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