Grün, grün, grün sind alle meine Kleider

Veröffentlicht von Magdalena Meier

1. Juli 2021

„Grün, grün, grün …“ ist nach den Belegen im Deutschen Volksliedarchiv in Freiburg (Holzapfel: Liedverzeichnis, Olms/VMA 2006) in vielen deutschen Landschaften schon im 19. Jahrhundert verbreitet – handschriftliche Quellen (Ambraser Liederbuch oder „Liederbuch der Hätzlerin“) bringen schon im 15. und 16. Jahrhundert „grün“ mit „Jäger“ in Verbindung. Autoren für Melodie oder Text sind namentlich nicht bekannt – mehrere Fassungen zeugen von der vielfältigen und lebendigen Nutzung von Melodie (auch als Dreher in der Tanzmusik, Belege VMA) und Text: Die Farben werden teils unterschiedlichen Berufen/Personen zugeordnet, z.B. „blau“ kann Färber, Matrose/Seemann oder Maler sein, „weiß“ kann ein Müller oder Bäcker sein – eindeutig ist „grün“ dem Jäger zugeordnet. Manche Fassungen bringen auch eine Strophe mit „rot“ in Verbindung mit „Reiter“. Da heißt es z.B.: „… darum lieb ich alles was so rot ist, weil mein Schatz ein Reiter, Reiter ist!“.

Quelle: Eva Bruckner, Ernst Schusser

 Hier könnt ihr die Noten herunterladen

 

„Singa is unser Freud!…“

Thundorfer Maibaumlied

Thundorfer Maibaumlied

Quelle: Eva Bruckner, Ernst Schusser  Hier könnt ihr die Noten herunterladen  

Die Frösch quak quak

Die Frösch quak quak

Im geselligen Singen wurde im ganzen süddeutschen Sprachraum auch der Frosch bedichtet. Zahlreich sind die geläufigen...

0 Kommentare

X
X